"Der Mensch is' guad,

nur de Leit' san schlecht"



1. Individuum und Gruppe

Diesen Satz Karl Valentins, den man sich in einem breiten bayrisch gesprochen vorstellen sollte, ist insofern faszinierend, weil er - wie es ein gutes Bonmot ja auch leisten sollte - eine gewisse Grundwahrheit anspricht.

Es geht also um einen Gegensatz zwischen "dem (einzelnen?) Menschen an sich", der also prinzipiell "gut" sein soll, im Gegensatz zu Gruppen aus eben diesen Menschen gebildeter Personen, den "Leuten" also, die "schlecht" sein sollen.

War Valentin also ein radikaler Individualist, der allen Gruppen oder Grossgruppen, den "Massen", pauschal jegliche Moralität absprach? Das wäre m.E. eine Fehl-Interpretation, denn auch Valentin hätte sicherlich zwischen z.B. den Menschenmassen, die durch eine Landesgartenschau drängen, und Gruppen aufgeputschter Fussballfans, die nach einem Spiel "ihrer" Mannschaft plötzlich randalierend durch die Strassen der Stadt ziehen (siehe beispielsweise hier), unterschieden. Einen Automatismus, der den "guten" Einzelmenschen bei Aufnahme in eine Grossgruppe plötzlich in einen "Bösewicht" verwandelt, gibt es wohl nicht *1.

In den letzten Jahrzehnten war zu beobachten, dass immer wieder einzelne Politiker, vorzugsweise Staatschefs, zu "den Bösen" erklärt wurden - Milosevic, Gaddafi, Hussein, Assad, gelegentlich Erdogan, und Putin. Und daneben auch "Regierungskollektive" - "die Taliban", "die Mullahs". Sind diese Leute also einfach "böse an sich", was den Einsatz von Zwangsmassnahmen *2 berechtigt erscheinen lassen könnte?



2. Das "Böse an sich"?

Wenn es darum geht, jemand zu benennen, der das "Böse an sich" verkörpert, würden viele Menschen gerade in Europa sicher Adolf Hitler nennen. Und natürlich ist kein erneuter Blick in die Akten der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse nötig, um festzustellen, dass er sich den Titel "Grösster Massenmörder der Geschichte des 20. Jahrhunderts" wohl verdient hat. Aber war "Onkel Addi" wirklich nur und ausschliesslich böse? Seine Beziehungen zu Geli Raubal und Eva Braun deuten darauf hin, dass er durchaus auch zu einer Art Liebe fähig war - die Tragik der beiden Frauen bestand eher darin, dass für den Mann Hitler andere Sachen weit wichtiger waren als ein wie auch immer geartetes "Beziehungsglück".

Auch Hitler war also gleichzeitig "gut" und "böse" . Umgekehrt finden wir auch in guten oder als "gut" idolisierten Gestalten "böse" Züge. In den 1960er Jahren wurde John F. Kennedy nicht nur in den USA oft als viel zu früh "abberufener" Hoffnungsträger verehrt. Als sich erwies, dass der Katholik Kennedy reichlich "Schwierigkeiten" mit dem Begriff der ehelichen Treue hatte, erhielt das Idol erste Risse. Wesentlicher gerade im politischen Bereich erscheint der Umstand, dass "JFK" offenbar eine Umkehr der sich schon früh desaströs entwickelnden Vietnam-Politik erst vom Erfolg seiner Wiederwahl-Kampagne abhängig machen wollte *3.

Eine säuberliche Trennung zwischen "guten" und "bösen" Menschen macht also wenig Sinn. Trotzdem wurde gerade in den letzten gut 20 Jahren genau dieses gut-böse-Schema bestimmend für die Rechtfertigung der politischen Massnahmen des "westlichen Blocks". Dabei wurde "der Westen" meist als "das Gute" repräsentierend angenommen, was von den Bevölkerungen in den Ländern des Westens leicht geglaubt werden konnte, denn das war ja die Gruppe, zu der man selber gehörte.



3. Bestrafungen

Was aber mit den anderen, den "Bösen", anstellen? Instinktiv möchte man diese bestrafen. Etwa so wie man in der wilhelminischen Grundschule Kindern "die Ohren langzog", wenn sie ihre Schulaufgaben nicht gemacht hatten. Für den Normalbürger demzufolge ganz plausibel, wenn "der Westen" gegen die jeweils aktuellen Bösen, also z.B. gegen Gaddafi, Hussein, Assad, oder Putin "Sanktionen" einsetzt, was in diesem Zusammenhang nur eine vornehmeres Wort für Strafen ist. Die wenigsten modernen Mediennutzer machen sich einen Kopf darüber, dass solcherart Bestrafungen nach UN-Charta nur vom UN-Sicherheitsrat angeordnet werden dürfen, mithin diese einseitig von den USA oder von EU-Staaten verhängten Sanktionen durchaus illegal sind.

Nach der Kindergartenlogik "böse muss bestraft werden" mag der ZEIT- oder SPIEGEL-Leser diese Sanktionen trotzdem für sinnvoll halten *4. Aber es werden ja in aller Regel nicht nur die medial entsprechend aufgebauten "Bösewichter" sanktioniert, sondern die zugehörigen Staaten bzw. Völker. Also nicht nur Herrn Assad wurden Krebsmedikamente westlicher Produktion verwehrt, sondern ALLEN Syrern, nicht nur Herrn Putin werden Hosenträger oder Schweissgeräte aus EU-Produktion verweigert, sondern ALLEN Russen.

Und solcherart KOLLEKTIVSTRAFEN sind wiederum nach UN-Charta eigentlich verboten, zumal man ja aus der Geschichte eigentlich gelernt haben könnte, dass solche Kollektivstrafen die Bevölkerungen kaum jemals zur "Umkehr" bewegen, sonder eher noch den Effekt des "um die Flagge scharen" zur Folge haben (siehe z.B. Kuba oder Iran).

Einen Idris in Damaskus, eine Fatima in Isfahan oder einen Jose in Kuba zu bestrafen, weil deren Regierungen eine - im Sinne des "Westens" - falsche Politik verfolgen, ist also noch nicht einmal mit dem Kindergartenschema "dem müssen jetzt die Ohren langgezogen werden" zu rechtfertigen.Trotzdem besteht ein Grossteil der Politik der "westlichen" Regierungen darin, beständig neue Sanktionspakete gegen grosse oder kleine Staaten zu entwerfen und in Kraft zu setzen. Wieso wohl?



4. Interessen und Moral

Auf diesen Seiten habe ich nun schon mehrfach auf die u.a. von Charles de Gaulle formulierte Einsicht "Staaten pflegen keine Freundschaften, Staaten haben (und verfolgen) Interessen!" hingewiesen. Ein Leser hat das prompt als Aufforderung missverstanden, man solle UN-Charta und Völkerrecht einfach vergessen und sich nur "dem freien Spiel der Kräfte" ergeben.

Nun ist es natürlich so, dass das Nichtangriffsgebot der UN-Charta zahlreich und zu verschiedenen Anlässen gebrochen worden ist. Aber auch im innerstaatlichen Recht verwerfen wir ja z.B. das Verbot von Morden nicht schon deswegen, weil in Vergangenheit und absehbarer Zukunft immer wieder dagegen verstossen worden ist und verstossen werden wird.

Im Gegenteil: Das Nichtangriffsgebot wird natürlich ebenso wie die UN-Charta gebraucht. Es müsste also darum gehen, etwaige Verstösse dagegen anzuklagen und - noch besser - dafür zu sorgen, dass es garnicht zu kriegerischer Auseinandersetzung kommt. Mithin sollte die internationale Diplomatie - ob nun auf UN- oder nationaler Ebene - gestärkt werden. Die schon angesprochene Kindergartenlogik ruft freilich danach, den jeweiligen Aggressor-Staat zu "bestrafen". Allerdings hat schon der Ausflug zur Sanktionspolitik gezeigt, dass das Ergebnis eher dürftig ausfallen dürfte. Und gibt es überhaupt eine unparteiische Stelle, die die üblicherweise strittige Frage "wer hat angefangen?" hinreichend neutral beantworten könnte? Ebenso dürfte es eine sehr schlechte Idee sein, aus der UN einen Welt-Mega-Staat machen zu wollen, nur um dann Strafen auch wirklich umfassend umsetzen zu können *5.



5. UN-Charta

Um die kleineren Staaten müssen wir uns in Hinsicht "Befolgung des Völkerrechts" eher weniger Sorgen machen. Da die UN-Charta ja genau ein gnadenloses "Recht des Stärkeren" verhindern oder wenigstens einhegen will, sollte die Umsetzung der Charta-Gebote quasi automatisch zu den staatlichen Interessen, zur "Staatsräson" dieser Staaten gehören.

Anders sieht es bei den grösseren Mächten aus, egal ob man sie nun Grossmächte, Supermächte oder Regionalmächte nennen will. Sie können eine wie auch immer geartete Aggression gegen einen anderen Staat durchaus als in ihrem Interesse ansehen, weil oder wenn es einen "Netto-Gewinn" verspricht. Ist also "Weltfrieden" ein von vorneherein illusorisches Projekt? In einem absoluten Sinne verstanden, vermutlich ja.

In unserer unvollkommenen Welt und mit den unvollkommenen menschlichen Wesen sollte man sich allerdings auch kein "absolutes" Ziel setzen. Den meisten Menschen, insbesondere denen, die in nichtgeführten Kriegen eben nicht sterben, dürfte ein unvollkommener, sozusagen mit gelegentlichen Gewaltausbrüchen "durchsetzter", Frieden durchaus reichen. Und wäre wohl auch prinzipiell erreichbar, wenn...



6. Staunen über Stauning!

Im September 1941 besuchte Werner Heisenberg, der wissenschaftliche Kopf des deutschen "Uranprojekts", in Kopenhagen einen der Gründerväter der modernen Atomphysik, nämlich Nils Bohr. Inhalt und Erfolg dieses in verschiedenen Werken referierten Gesprächs interessieren hier nicht *6, dafür aber die Umstände. Die waren oder schienen nämlich fast friedensmässig. Anders als etwa im ebenfalls besetzten Frankreich gab es nur eine geringe Präsenz deutscher Besatzungstruppen; König, Regierung und Parlament waren durchaus nicht abgesetzt, sondern die meisten Abläufe wurden wie gewohnt durch diese Institutionen geregelt.

Ziemlich erstaunlich, war doch im April 1940 die deutsche Armee auch hier mit Panzern und Kanonen eingefallen, wobei es auch Gefechte mit dänischen Regierungstruppen gab - welche erfreulicherweise nur 16 Todesopfer forderten. Kurz danach allerdings erfolgte die Kapitulation der dänischen Regierung. Jener stand seit 1929 Thorwald Stauning als Premierminister vor, und was sich in der Folgezeit zwischen Dänemark und Besatzungsmacht entwickelte, war ein Zwischending aus scheinbar reibungsloser Kollaboration mit den Besatzern und niedrigschwelligem Untergrund-Widerstand. Zu diesem Widerstand zählte auch der Schutz der jüdischen Mitbürger - es gelang, fast alle dieser rund 8'000 Menschen ins neutrale Schweden zu schmuggeln *7.

Ein sicher schwieriger Balanceakt, den Premier Stauning bis zu seinem Tod 1942 steuerte.



7. Ein Muster für "Soziale Verteidigung"?

War die damalige dänische Politik ein Muster für die sogenannte "Soziale Verteidigung", wie sie u.a. hier beschrieben wird? Mindestens hat sie gewisse Elemente dieser Theorie enthalten, u.a. den bewussten Verzicht auf militärisch herausfordernde Installationen (Befestigungen, Waffensysteme) oder übergrosse Truppenaufstellungen. Sehr bewusst war die dänische Armee relativ klein gehalten und nur vergleichsweise schwach bewaffnet worden. Denn man wollte einer eventuell einfallenden deutschen Armee keinen Anlass geben, gerade wegen vermuteter militärischer Widerstandsfähigkeit umso heftiger zuzuschlagen (z.B. durch Flächenbombardements).

Da angesichts der Stärkenverhältnisse zwischen dem Deutschen Reich und Dänemark eine rein militärische Verteidigung (oder gar "Abschreckung") ohnehin illusorisch war, sicher ein vernünftiger Ansatz.

Im Bereich des eigentlich zivilen Widerstands, der im Konzept der "Sozialen Verteidigung" hohen Stellenwert hat, sieht die Bilanz natürlich durchwachsener aus. Die durchaus gegebene Kollaboration hat natürlich dem Besatzer Zugriff auf sonst möglicherweise verwehrte Ressourcen ermöglicht - einerseits. Andererseits hatte die von den Nazis auch in Dänemark angestrebte vollständige Vernichtung aller Juden recht erfolgreich verhindert werden können.

Hätte das "dänische Modell" auch für andere Länder im Zweiten Weltkrieg "funktionieren" können? Eine generell kaum beantwortbare Frage. Aber für diejenigen Länder, für deren Bevölkerungen die Nazi-Pläne schlicht VERNICHTUNG vorgesehen hatten, natürlich nicht. Dort, also insbesondere in der Sowjetunion, war überhaupt nur Widerstand denkbar, eben auch militärisch.



8. Lehren für heute

Eine Lehre aus dem Konzept der Sozialen Verteidigung und dem Beispielfall Dänemark 1940 lässt sich recht eindeutig ziehen: Man sollte sich nicht selbst zum Ziel einer (befürchteten) militärischen Aggression machen. Das gilt sowohl für streng militärische Ziele wie Fliegerhorste, Raketensilos oder ähnliches. Sondern auch für industrielle Installationen, also Rüstungsunternehmen oder speziell für Militärtransporte vorgehaltene Infrastruktur oder ähnliches.

Und der effektivste Widerstand gegen militärische Okkupation wäre natürlich, es zu einer solchen Eskalation überhaupt nicht erst kommen zu lassen. Dann allerdings muss sich der heutige zivile Widerstand nicht gegen imaginierte Besatzer der Zukunft richten, sondern reale Kriegstreiber in der Gegenwart.

Und davon haben wir leider in der heutigen BRD allzu viele. Wenn ein Herr Pistorius Heer und Volk bis 2029/2030 "kriegstüchtig" machen will, wenn ein Herr Merz die Bundeswehr bis 2039 zur "stärksten konventionell gerüsteten" Armee machen will, dann erzeugen sie damit erst eigentlich die Gefahr eines Kriegs mit Russland, die sie doch angeblich mit der exorbitanten Aufrüstung, durch "Abschreckung", verhindern wollen. Denn natürlich gilt der Satz der wechselseitigen Bedrohung:

"Deine Rüstung ist meine Bedrohung, meine Rüstung ist deine Bedrohung."

Den historischen Präzedenzfall, nämlich dass man das deutsche Volk binnen 4-5 Jahren tatsächlich "kriegstüchtig" und die deutsche Armee binnen weniger Jahre "zur stärksten Europas" aufrüsten kann, können wir in den Geschichtsbüchern *8 nachlesen. Allerdings auch, dass der 1939 so zuversichtlich begonnene Aufmarsch deutscher Truppen schon 1945 in der gründlichsten militärischen (und humanitären) Katastrophe Deutschlands enden sollte. Insofern könnte man das Merz'sche Zieldatum "2039" fast schon als eine Art "Jubiläumsdatum" verstehen: "100 Jahre Grossdeutsche Wehrmacht".



9. Propaganda

Als Karl Valentin sein Bonmot über "guad" und "schlecht" formulierte, hatte er natürlich die selbst erlebte und erlittene Zeit des "Dritten Reichs" vor Augen. Mit Schrecken hatte er erleben müssen, dass ein Grossteil der Mitmenschen im privaten Kontakt so freundlich und hilfsbereit wie eh' und je geblieben war, aber unter dem Einfluss der Propaganda das verbrecherische Regime auf den Massenkundgebungen fähnchenschwenkend begrüsste und begleitete, letztlich bis in den nationalen Untergang hinein.

Man kann darüber streiten, welches westliche Land derzeit das "most heavily propagandized country in the world" *9 ist, auf jeden Fall gehört die aktuelle BRD sicher in die diesbezügliche Spitzengruppe. Eine fast gespenstisch gleichgeschaltete Einförmigkeit durchzieht die Berichterstattung nicht nur der öffentlich-rechtlichen, sondern auch der sogenannten "Mainstream"-Medien wie ZEIT, FAZ oder SPIEGEL.

Die Aufgabe des aufgeklärten Bundesbürgers muss es sein, nicht nur privat menschlich zu bleiben, sondern sich der Kriegspropaganda aktiv zu verweigern. Und so wie einst das Hören von "BBC London" ein Antidot *10 zur Propaganda des "Grossdeutschen Rundfunks" war, so kann heute nur durch Nutzung alternativer Medienangebote ein sonst total verzerrtes Bild der Wirklichkeit korrigiert werden.


(23.06.2026)


*1 In der Massenpsychologie geht es u.a. darum, warum die Aufgehobenheit in einer Menschenmasse das Individuum für bestimmte Botschaften empfänglicher macht. Aber ob und in welcher Form da irgendwelche Botschaften "rezipiert" werden, ist natürlich von der Art der Steuerung abhängig.

*2 Also Sanktionen verschiedenster Art, militärische Interventionen bis hin zum Krieg etc.

*3 siehe Barbara Tuchman, March of Folly, Seite 379

*4 Wobei es z.B. Herrn Putin recht egal sein kann, dass er keinen Urlaub an der Cote d'Azure mehr buchen oder nicht mehr mit der Lufthansa nach Frankfurt fliegen kann...

*5 Zur immer wieder propagierten Idee einer Weltregierung habe ich schon mehrfach geschrieben, u.a. hier.

*6 siehe u.a. Robert Jungk, "Heller als tausend Sonnen"

*7 Der Stauning'sche Kompromiss-Kurs wurde nach seinem Tod weitergeführt und endete erst 1943 mit der Ausrufung des Kriegsrechts durch die Besatzer. / Nach Ende des Krieges zählte man insgesamt rund sechstausend dänische Todesopfer (genaueres siehe z.B. hier). Unter den kriegsbeteiligten Ländern sowohl absolut als auch prozentual eine erstaunlich geringe Zahl.

*8 Solange es noch Geschichtsbücher gibt. Wikipedia hat ja in Sinne der Regierenden den grossen Vorteil, dass sich die dortige "Geschichtsschreibung" in kürzester Frist an neue "Erfordernisse" anpassen lässt.

*9 Der US-Satiriker Jimmy Dore wählt diese Formulierung zur Beschreibung der medialen Zustände in seinem Heimatland.

*10 Natürlich war auch die damalige BBC nicht frei von Propaganda (die heutige ist wie ARD und ZDF geradezu zum Sprachrohr der jeweiligen Regierung geworden). Aber durch den Abgleich von britischen und deutschen Meldungen konnte sich der Nutzer ein weit näher an der Wirklichkeit liegendes Bild machen. - Gelegentlich verbreitete die Kriegs-BBC auch bewusste Falschmeldungen, um die deutsche Führung zu täuschen, z.B. kurz vor der Invasion in der Normandie 1944.


www.truthorconsequences.de