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Die gekaufte Zukunft
1. "Chinatown" Gittes: Sagen Sie mal, wieviel sind sie eigentlich wert? Hunderttausend? Cross: (grunzt bestätigend) Gittes: Eine Million? Cross: Mindestens. Gittes: Wozu das alles? Wieviel besser können Sie noch essen, wieviel besser könnten Sie denn noch wohnen? Was wollen Sie denn noch kaufen? Cross: Die Zukunft, Mr. Gitts, die Zukunft!
2. Von 1974 nach 2026 Diesen Dialog aus dem Film "Chinatown" habe ich schon einmal zitiert, und zwar im Text "Mutmassungen über Motivationen" von 2016. Damals war der referierte Film schon über 40 Jahre alt. Was 1974 oder 2016 noch als überspitzte Vision erschien - nämlich dass man die Zukunft kaufen könne - erscheint im Jahre 2026 als womöglich schon abgeschlossenes Faktum. Jedenfalls verblassen die Million(en) Dollar, derer sich die Figur "Noah Cross" in der Filmstory rühmte, vor den Vermögen der heutigen Multimilliardäre wie Buffett, Soros, Gates, Bezos, Zuckerberg, Schmidt oder Musk. Erst recht vor den Finanzmitteln der mit diesen Leuten assoziierten Konzerne, die regelmässig das Bruttoinlandsprodukt kleinerer Staaten übersteigen. Auch dazu hatte ich schon 2016 im Text "Über Europa und die EU" geschrieben: "Solange Wirtschaftsunternehmen um Grössenordnungen kleiner als die staatlichen Strukturen sind, innerhalb derer sie agieren, ist deren innere undemokratische Struktur von wenig Belang. Sobald sie aber grösser und mächtiger werden...."
3. Der ewige Student Neulich wurde im TV-Programm des Hessischen Rundfunks der Dokumentarfilm "Watching you – Die Welt von Palantir und Alex Karp" gezeigt (von Klaus Stern, momentan in der ARD-Mediathek abrufbar), der gewisse Einblicke in das Leben eines dieser Eliten-Protagonisten erlaubte. Alex Karp hat zusammen mit Peter Thiel die noch vor wenigen Jahren fast unbekannte Software-Firma PALANTIR zum Weltmarktführer in Überwachungs- und "Sicherheits"-Technologie gemacht. Ähnlich wie ein anderer "Tech-Guru" namens Steve Jobs hat er schon früh auf äusserlich hohe Wiedererkennbarkeit Wert gelegt. Bei Mr. Jobs von Apple waren es die immer schwarzen Rollkragenpullover und die wie evangelikale Messen zelebrierten Produktvorstellungen, bei Mr. Karp ist es die wie gerade eben nach oben zerzauste Haartracht und die sogenannten "Nerd-Brillen". Auch Kleidung und Auftreten erinnern eher an einen ewigen Studenten denn an einen Manager mit Milliarden-Gehalt. Dazu passt, dass er nicht nur von ehemaligen Studienkollegen als "irgendwie links" eingeschätzt wurde, sondern auch selbst seinen Partner Peter Thiel als "rechts" einstuft. Und wie zur Bestätigung gibt er sich auch gelegentlich kritisch den eigenen Erzeugnissen gegenüber: "Unser Produkt kann zum Töten von Menschen eingesetzt werden."
4. "Karp und wie er die Welt sah" Das TV-gemässe Mittel, um die Ansichten einer Person zu erforschen, ist das Interview. Um ein solches haben sich auch die Macher dieser Doku bemüht, und so sieht man sie auch wieder und wieder dem Herrn Karp im Wortsinne hinterherlaufen, um ein solches zu vereinbaren. Aus den dabei mit aufgezeichneten Ton-Schnipseln lässt sich erkennen, dass Mr. Karp zwar immer höflich bleibt, aber klar macht, dass es "jetzt gerade" nicht gehe. Auf dem WEF (World Economic Forum) in Davos gibt es scheinbar eine Abmachung ("… kommen sie doch am Nachmittag in unseren Pavillion..."), aber auch dort gehen die Reporter am Ende "leer" aus. Die im Film dann zu sehenden direkten Äusserungen Karps stammen dann entweder aus Image-Videos von Palantir selbst, oder aus Videos von Podiumsdiskussionen, etwa von der "Munich Security Conference" (MSC). Längere Sätze entlockt ihm ausgerechnet Dunja Hayali bei einem ihrer vielen Nebenjobs als Moderatorin eines Podiums auf der Leipziger Ausstellung "Dimensions - Digital Art" im Jahr 2023. Die allerfrühesten Einblicke, allerdings fast ohne verstehbaren Ton, liefern Aufnahmen von einem anderen Doku-Filmer (Thomas Giefer), der den damaligen Studenten Karp 1997 in New York und anderen US-Städten bei oft banalen Tätigkeiten, etwa dem Anzünden einer Zigarre, filmte. Zu seiner Frankfurter Studienzeit Ende der 1990er, u.a. am Sigmund-Freud-Institut, liefern damalige Bekannte oder die Promotions-Betreuerin auch nur wenig Erhellendes. Der Eindruck war offenbar der eines eher scheuen, aber super-intelligenten jungen Mannes mit den schon angesprochenen "irgendwie linken" Einstellungen.
5. "The world is breaking - COME FIX IT !" Der vom Filmteam in Spanien besuchte ehemalige Palantir-Mitarbeiter Alfredas Chmieliauskas zeigt ein Firmen-T-Shirt mit eben jenem Spruch vor. Und verweist ganz richtig darauf, dass solche Ansprüche zur Weltrettung ("come fix it") meist eher schlimm enden (min. 41). Er verweist auf Lenin und die Kommunisten der frühen Sowjetunion, die - mit dem hehren Ziel der Weltrevolution vor Augen - auch schlimmste Verfolgungen rechtfertigen konnten. Man könnte als Prototyp auch die europäischen Kreuzritter nennen, die um des hehren Ziels der Befreiung Jerusalems aus den Händen der Ungläubigen oftmals wortwörtlich knöcheltief in Blut wateten. Oder die wilhelminischen Protagonisten deutscher "Weltgeltung", die am Ende auch das Risiko des Ersten Weltkriegs nicht scheuten. Jene tiefe innere Überzeugung, dass man um des angestrebten Zieles willen - welches natürlich nur zum Allerbesten der Menschheit angestrebt werde - auch extreme Massnahmen ergreifen dürfe, findet man auch bei den modernen "Kreuzzüglern" verschiedener Couleur wieder. Ob es nun um die "Antifa" geht (die man übrigens in US-Amerika ganz offiziell auf die Liste der Terrororganisationen gesetzt hat) oder um die Extrem-Grünen, die am liebsten alle Verbrenner-Autos "keulen" würden, um endlich die "Energiewende" zu erreichen. Dr. Alexander Karp nun vollständig "tiefenpsychologisch" entschlüsseln zu wollen, ist vermutlich eine müssige Unternehmung. Aber um zu erfahren, was genau nun PALANTIR als Weltproblem ansieht und wie man es dort zu "reparieren" gedenkt, genügt, deren Webseite aufzurufen: "Palantirians deliver mission-critical outcomes for the West's most important institutions." *1
6. Linke Konservative? In den Zeiten, als die Unterscheidung zwischen "Linken" und "Rechten" noch Sinn machte, gab es auch gelegentlich Diskussionen über "wertkonservative" und "strukturkonservative" Einstellungen. Wenn die "alte Linke" den "four freedoms" eines Franklin Delano Roosevelt, also "Freedom of speech, Freedom of worship, Freedom from want, Freedom from fear" (Redefreiheit, Glaubensfreiheit, Freiheit von Not, Freiheit von Furcht) meist problemlos zustimmen konnte und daneben noch z.B. Recht auf Wohnung und Bildung postulierte, so waren das doch letztlich sehr konservative Werte. Die freilich die traditionell "konservativ" genannten Parteigänger eher ablehnten oder sogar ab den 1990ern aktiv abbauten. Denn das "konservativ" bei CDU und ähnlichen Gruppierungen bezog sich weit eher auf "Struktur-Konservativismus": Die hergebrachten Einkommens- und Machtstrukturen sollten erhalten bleiben, am Ende auch um den Preis der Auflösung traditioneller Familien- oder Sozial-Verbünde. Sehr grob also: Die "Linken" waren wert-konservativ, die "Rechten" struktur-konservativ. Nur macht, wie gesagt, das Links-Rechts-Schema heutzutage kaum noch Sinn. Auf die Gründe dafür einzugehen ist hier aber kein Platz.
7. "Save the institutions" Die Palantir-Leute wollen also "die Institutionen" schützen oder retten, und zwar ganz explizit die "des Westens". Und viel "westlicher" als in Palo Alto kann man selbst in den USA nicht sein. Nach dem obengenannten Schema ein eindeutig struktur-konservativer Ansatz. Aber lassen wir Mr. Karp selber sprechen *2: "[über Palantir] … dass wir Systeme bauen, fünf bis zehn Jahre bevor die Öffentlichkeit bemerkt, dass diese Art die Welt zu betrachten ihre Institutionen retten wird, und in vielen Fällen sogar ihr Leben." Von den vielen Personen, die man in der Doku Karp umschwirren *3 sieht - von Dunja Hayali über Kai Diekmann, von Sigmar Gabriel, Markus Söder, Michael Kretschmer, Ursula von der Leyen, Donald Trump bis hin zu Volodimir Selensky - sei einer herausgegriffen: General Michael Hayden, von 1999-2005 Direktor der NSA - dem mit "Elint" betrauten US-Nachrichtendienst *4. Denn er berichtet (ab der 68. Minute) davon, wie ihn Karp von der Wichtigkeit der sogenannten "Metadaten" überzeugt habe. Und wenig später wird zurückgeblendet auf einen Vortrag, den Hayden vor einem grösseren Publikum hielt, wo er feststellt: "Wir töten Menschen auf Basis von Metadaten". Was bedeuten diese ominösen "Metadaten" in diesem Zusammenhang? Offensichtlich ist das Kriterium für z.B. einen tödlichen US-Drohnenangriff auf eine Person längst nicht mehr, dass deren Schuld von einem Gericht aufgrund belastbarer Beweise erwiesen wäre (wie es nicht nur die US-Verfassung fordern würde). Auch nicht mehr, dass die Person z.B. in elektronischer Kommunikation selber die Verantwortung für z.B. einen Terroranschlag übernommen hätte. Noch nicht einmal, dass die Person in besagter Kommunikation solche Terroranschläge nur ankündigen würde. Sondern es reicht, dass in den Metadaten eine andere Person vorkommt, die von den US-Geheimdiensten als "Terrorist" oder "Drogenhändler" oder allgemein als "Feind" gelistet ist, also über die Metadaten auf eine Verbindung zwischen diesen Personen zu schliessen ist. Die US-Tötungsmaschinerie beginnt also zu arbeiten, wenn das "Gefahren"-Ranking von Zielperson oder Kontaktperson sowie das Ranking des Kommunikationskanals gewisse, elektronisch festgelegte Grenzwerte überschreitet. Und wenn das alles von einem "mission-critical"-System der Firma Palantir autonom oder halb-autonom entschieden wird, dann können sich zwar Generäle und Regierungs-Politiker entspannt zurücklehnen, weil sie selber ja gar nichts mehr direkt entschieden haben. Aber im Effekt ist damit ein System des Staats-Terrorismus installiert.
8. "Die Geister, die ich rief..." Der intelligente Mr. Karp erinnert durchaus an den ebenfalls sehr intelligenten Mr. Oppenheimer, der sich gelegentlich auch kritisch über seine Arbeit (damals eben an der Atombomben-Entwicklung) äusserte. Mr. Karps "Bombe" ist freilich anderer Natur, beruht nämlich zunächst auf der Sammlung gigantischer Mengen von vollkommen zusammenhanglos erscheinenden Daten, etwa dem eMail-und Telefonverkehr *5 eines ganzen Landes samt eben der "Metadaten". Nehmen wir beispielsweise die Lokalisierung Osama bin Ladens *6, dessen sich Karp auf Nachfrage zwar nicht rühmen will, aber auch nicht leugnet. Wie könnte sie erfolgt sein? Sicherlich waren den US-Diensten nach den Anschlägen von "nine-eleven" einige Mobilfunknummern bin Ladens bekannt, die jener natürlich nicht mehr benutzte. Aber sie waren auch in den Metadaten-Logs diverser, möglicherweise ganz harmloser Gesprächspartner, verzeichnet. Wenn irgendwie terrorverdächtige Gesprächspartner, etwa in Saudi-Arabien, nun neue Mobilfunknummern kontaktieren und dabei z.B. eine Nummer in Abottabad öfter auftauchte, könnte das ein Hinweis auf den neuen Aufenthaltsort sein. Bis hierhin, abgesehen von der i.d.R. vollkommen illegalen Beschaffung der Datenbasis, ganz normale Polizeiarbeit. Übrigens ein Ansatz, den schon der ehemalige BKA-Chef Horst Herold in den 1970ern verfolgte - auch sein Wirken wird in der Doku angesprochen. Das Neue, neben der gigantisch angeschwollenen Menge elektronisch auswertbarer Daten, ist nun der Einsatz von KI, also "Künstlicher Intelligenz" - wie sie Palantir in seinen Werbevideos auch herausstellt. KI dient dabei als besonders mächtiges Abfrage-"Tool", sozusagen eine "un-Structured Query Language" oder "u-SQL". Nun ist es interessant, was Mr. Karp über dieses für Palantir so essentielle Werkzeug zu sagen hat. Er tat das - sogar auf deutsch - auf der schon angesprochenen Ausstellung digitaler Kunst im Jahre 2023: "Die Ängste, die man hat in Bezug auf künstliche Intelligenz, die berechtigt sind, kann man ansprechen und diskutieren..." "Man steht schon vor etwas, das nicht leicht zu verstehen ist, auch wenn man intern ist, und man kann die Zukunft nicht erblicken, wo man vielleicht auch die eigene uneingeschränkte Freiheit verliert." Halten wir fest: Auch der hochintelligente Mr. Karp, trotz seines unbehinderten Zugangs zu solchen Systemen (und vielleicht auch deren "Quellcode"), versteht diese Systeme nicht wirklich. Die diesbezüglichen Ängste seiner Mitmenschen hält er für berechtigt. Trotzdem nutzt sein Unternehmen eben solche KI für Systeme, die - ebenfalls laut Karp - zur Tötung von Menschen führen (können). Man ist versucht, das berühmte Gedankenexperiment "Schrödingers Katze" *7 zu modifizieren: Dann würde der Experimentator nicht einen geschlossenen Kasten in Händen halten, in deren Innerem eine Katze - tot oder nicht tot - verborgen ist. Sondern eine andere, auf derem Deckel ein griffiger Schalter "KI ein/aus" angebracht ist - und der Benutzer weiss nicht, ob die Schalterstellung "ein" eine in der Kiste verborgene Spieluhr oder aber eine Bombe in Gang setzt.
9. Dirigenten des Todes Einen ziemlich nonchalanten Umgang mit einem offensichtlich sehr mächtigen "Werkzeug" demonstriert Mr. Karp hier. Ist er einfach ein unerschütterlicher Optimist, der das Kölsche Motto "et is noch immer jut jegange" verinnerlicht hat? Oder glaubt er, dass - was auch immer "seine KI" entscheidet - er selbst nie als Zielobjekt der Tötungsmaschinerie bestimmt werden wird? Auch interessant, dass er über die Ängste des Publikums wohl diskutieren mag, ihm aber die Notwendigkeit einer irgendwie demokratischen Abstimmung über den Einsatz solcher "Tools" nicht in den Sinn kommt. Ebenso, dass er von einer möglicherweise gefährdeten "uneingeschränkten" Freiheit spricht - obwohl es eine "uneingeschränkte" Freiheit für alle, die in Staaten mit irgendwie kodifizierten Gesetzen leben, ohnehin nicht geben kann. Im April dieses Jahres sorgte ein bald als "Tech-Manifest" bezeichneter offizieller X-Post von Palantir für einiges Aufsehen - zumindest in den nicht-Mainstream-Medien. Selbst das eigentlich nicht als Hort von "Kapitalismuskritik" bekannte Al Jazeera fand es in seiner Besprechung desselben nicht anstössig, von "Techno-Faschismus" zu sprechen. Nun ist dieses 22-Punkte-Manifest eine von den Autoren des Buches "Tech Republic", also Alex Karp und Nicholas Zamiska, selbst erstellte Zusammenfassung ("weil wir so oft gefragt werden"). Ganz in der Tradition des "irgendwie linken" Studenten Karp findet sich darin auch einiges, was durchaus vernünftig klingt: Da wird zur Rebellion gegen die "Tyrannei der Apps" aufgerufen (Punkt 2), und die eigene "culture" müsse sich durch die Generierung von wirtschaftlichem Wachstum und "Sicherheit" für das Volk rechtfertigen (Punkt 3). Anderes klingt nach wenig gezügeltem Grössenwahn: "Das Atomzeitalter endet...Eine neue Ära der Abschreckung, basierend auf KI, beginnt." (Punkt 12). Der altbekannte US-Exzeptionalismus wird auch hier gepflegt (Punkt 13), nunmehr unterlegt mit einer Art Kultur-Rassismus: "...einige Kulturen verbleiben dis-funktional und rückwärtsgewandt", "letztlich schädlich" (Punkt 21). Und stellenweise wird auch recht Konkretes gefordert, etwa die umfassende Wieder-Militarisierung der im zweiten Weltkrieg von den USA (nur den USA???) besiegten Mächte Deutschland und Japan (Punkt 15). Der vorhergehende Punkt 14 mag wiederum manche Leser zu Lachkrämpfen reizen: "Amerikanische Macht hat einen ausserordentlich langen Frieden ermöglicht." Eine "pax americana" also, die eher einem "perpetual war" gleicht *8. Eine mit vollem Recht als beängstigend zu bezeichnende Zukunftsvision, die da Karp und seine Leute propagieren. Sollen solche Leute die Zukunft kaufen dürfen, oder haben sie sie schon gekauft?
(19.Juli 2026)
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*1 "Palantirians deliver mission-critical outcomes for the West's most important institutions." - "Die Palantir-Mitarbeiter liefern missions-entscheidende Ergebnisse für die wichtigsten Institutionen des 'Westens'." *2 Aus einem Palantir-Promotion-Video anlässlich des sogenannten "IPO's" 2020: https://vimeo.com/453713945 (ab min. 2:20, eigene Übersetzung) *3 Marlene Dietrich sang einst "Männer umschwirrn mich wie Motten das Licht, doch dafür kann ich nichts..." *4 "Elint"= Electronic Intelligence, NSA = National Security Agency *5 Dass die Fähigkeit dazu in den USA schon seit Anfang der 2000er-Jahre existiert, hatte ja Edward Snowden öffentlich gemacht. *6 Osama bin Laden, saudischer Herkunft, wurde beschuldigt, für die Terroranschläge vom 11.September 2001 verantwortlich zu sein. Er wurde 10 Jahre später von einer US-"Spezialeinheit" im pakistanischen Abottabad hingerichtet, "natürlich" ohne Gerichtsurteil. *7 Schrödingers Gedankenexperiment sollte natürlich ein spezifisches Problem der Atomphysik illustrieren und kein moralisches Dilemma. *8 Auch hier ist ein alter Text leider aktuell geblieben: "Vom "Limited War Concept" zum Perpetual War". - "In den 250 Jahren ihrer Existenz befanden sich die USA über 220 Jahre im Krieg": Die Methodik solcherart Auswertungen ist natürlich angreifbar, aber die Tendenz stimmt leider. |
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